IMI-Aktuell 2018/362

Fregatten: Nächstes Milliardengrab

von: 20. Juni 2018

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Anstatt dauernd nach mehr Geld zu krakelen, könnte sich die Bundeswehr einmal fragen, was eigentlich mit ihrem Beschaffungswesen los ist, dass kein Großprojekt ohne riesige Mehrkosten über die Ziellinie kommt. Jüngstes Beispiel einer langen Reihe: Die Freegatte F125, über die es bei Zeit Online heißt: „Die Bundeswehr soll im Herbst eine neue Fregatte erhalten. Übergewicht, Schlagseite, falsche Munition […].Das Projekt wird sehr viel teurer als geplant. Noch vor seiner Fertigstellung zeigen sich so viele Mängel, dass sich der Start um Jahre verzögert. Und es ist schon veraltet, bevor es überhaupt offiziell in Dienst gestellt werden kann. […] 650 Millionen sollte die Fregatte ursprünglich kosten, inzwischen summieren sich die Ausgaben für ein einzelnes der vier Schiffe auf mehr als 800 Millionen – fast so viel, wie die Hamburger Elbphilharmonie gekostet hat.“ (jw)

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