IMI-Aktuell 2015/069

Ukraine: Offener Stellvertreterkrieg?

von: 10. Februar 2015

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Von verschiedenen Seiten wurde nun darauf hingewiesen, dass eines der wesentlichen Probleme an etwaigen US-Waffenlieferungen an die Ukraine darin besteht, dass sie die Gefahr einer direkten Konfrontation zwischen russischen und amerikanischen Truppen bergen. So schreibt die Bild-Zeitung: „Brisant: Die geplanten Waffen und Systeme sind technisch so anspruchsvoll, dass US-Soldaten die ukrainische Armee vermutlich trainieren müssten. Damit würden die USA mit eigenen Truppen in den Konflikt eingreifen.“ Fast schon zynisch mutet vor diesem Hintergrund ein Fauxpas von CNN an, das als Betitelung eines Beitrages ganz offen schrieb: „Obama considers arming pro-US troops.” Während bislang stets versucht wurde, wenigstens den Anschein zu erwecken als habe man die Finger nicht knietief im Spiel, handelt es sich hier wohl um einen freudschen Verschreiber. (jw)

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