Bereits im April hatte der ukrainische Präsident von „Exportmöglichkeiten“ der heimischen Rüstungsindustrie gesprochen, in manchen Bereichen würde mehr produziert, als man selbst für den anhaltenden Krieg bräuchte, teilwese bestünden 50% Überkapazität (s. IMI-Aktuell 2026/277). Nun wurden offensichtlich die Regeln geändert, die bislang Exporte während des laufenden Krieges stark einschränkten (wie u.a. n-tv.de meldete). Über entsprechende Pläne hatte bereits im vergangenen Jahr Euronews ausführlich berichtet. Demnach erwarte man große Exportmöglichkeiten insbesondere für kampferprobte Drohnensysteme – mit den USA sei ein entsprechendes Abkommen zum Kauf ukrainischer Drohnen im Wert von 10 bis 30 Mrd. US$ geschlossen worden, außerdem wolle das US-Unternehmen Swift Beat gemeinsam mit der Ukraine hunderttausende Drohnen pro Jahr produzieren.
Viele ukrainische Unternehmen gerade in der Drohnenproduktion sind mittlerweile Joint Ventures mit deutschen Herstellern eingegangen – bei denen wiederum die Bundesregierung mit Steuermitteln Drohnen für die Ukraine kauft, während diese ihrerseits nun verstärkt Drohnen exportieren will. Was für ein Akkumulationsregime…
