Im Dezember wurde über Warnungen berichtet, die im Schnellverfahren ohne aufwändiges Verfahren bei der finnischen Firma Iceye und dem deutschen Vertragspartner Rheinmetall bestellten Radarsatelliten könnten deutlich teurer als die geplanten 1,76 Mrd. Euro (mit Erhöhungsoption auf 2,7 Mrd. Euro) werden (siehe IMI-Aktuell 2025/653). Lange hat es nicht gedauert, bis sich dies einem Artikel von Spiegel Online nach bestätigt: „Die Bundeswehr schafft eine Konstellation von Radarsatelliten an, mit der die neue Panzerbrigade 45 in Litauen Bewegungen und Aufmärsche russischer Streitkräfte frühzeitig erkennen können soll. Doch das Projekt wird teurer als geplant, um bis zu 579,5 Millionen Euro, zeigt ein vertrauliches Dokument des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestages, das dem SPIEGEL vorliegt.“ (jw)
