IMI-Aktuell 2025/622

Personal: Korridor

von: 18. November 2025

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Kürzlich einigten sich Union und SPD auf den Rahmen für die Einführung des neuen Wehrdienstes (siehe IMI-Aktuell 2025/619). Ein Aspekt ist dabei, dass der Bundestag per Gesetz die Re-Aktivierung der Wehrpflicht beschließen soll, falls bestimmte Rekrutierungsziele mit dem „freiwilligen“ Wehrdienst verfehlt werden. Welche Zahlen mit diesem „Aufwuchspfad“ gemeint waren, war zunächst unbekannt. In der FAZ finden sich diese Zahlen nun: „In der aktuellen Koalitionsplanung sind bis dahin [2027] zwischen 190.000 und 193.000 aktive Soldaten vorgesehen. […] Bis zum Jahr 2029 [soll] die Bundeswehr […] nur eine Stärke von wenigstens 198.000 Soldaten erreicht haben. […] Erst in den Jahren danach und also deutlich nach der nächsten Bundestagswahl soll sich die Zahl der Soldaten erhöhen, um dem Ziel einer Armee mit 270.000 aktiven Soldaten und 200.000 Reservisten nahezukommen. […] Die Koalitionspartner haben offenbar Zahlen vereinbart, die eine weitere Diskussion über die Wehrpflicht für die kommenden Jahre ausschließen soll. Die substanziellen Steigerungen wurden für eine Zeit nach der mutmaßlich nächsten Bundestagswahl vereinbart.“ (jw)