IMI-Aktuell 2019/104

Software: Konfliktprognose? (II)

von: 13. Februar 2019

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Schon länger ist bekannt, dass die Bundeswehr an einem Programm zur Konfliktprognose mit dem sinnigen Namen „Watson“ arbeitet (siehe IMI-Aktuell 2018/401). Nun antwortete die Bundeswehr auf eine kleine Anfrage der Linken zum Thema. Der Abgeordnete Andrej Hunko kritisierte dazu in einer Pressemitteilung: „Die Idee, politische Ereignisse mithilfe einer Software früherkennen zu wollen, ist haarsträubend. Problematisch ist, dass der Quellcode dieser digitalen Glaskugel Geschäftsgeheimnis und damit unbekannt ist. Wenn sich die Bundeswehr oder das Auswärtige Amt bei der Interpretation der Nachrichtenlage auf eine Anwendung verlassen, deren Funktionsweise sie gar nicht einschätzen können, sind Fehlentscheidungen vorprogrammiert.“ (jw)

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