IMI-Aktuell 2016/735

Hardheim (BaWü): Konversion rückwärts

von: 14. Dezember 2016

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Eigentlich war die Schließung der Carl-Schurz-Kaserne in Hardheim am nördlichsten Ende Baden-Württembergs längst beschlossene Sache. Zwischenzeitlich waren hier Flüchtlinge und die letzten Soldat_innen zeitgleich – getrennt durch einen Zaun – untergebracht, im Sommer 2016 verließen dann die letzten Uniformierten die Kaserne und im Herbst auch die Geflüchteten. „Eine nachhaltige Nutzung der Liegenschaft war in der strukturschwachen Region in weiter Ferne“, so die Rhein-Neckar-Zeitung, die nun Grund zum Jubeln findet: „[S]eit Montagabend hat die Kaserne wieder eine Perspektive: Der Standort wird ab dem zweiten Halbjahr 2017 die Heimat einer Stabs-/Führungsunterstützungskompanie… Die neue Kompanie wird zunächst mit 175 Soldaten bis Ende 2019 aufgestellt und ab 2020 den Gefechtsstand eines NATO Special Operations Component Command (SOCC) bilden.“
Ob es weitere Fälle von Liegenschaften gibt, die nach dem Stationierungskonzept von 2011 geschlossen werden sollten, nun aber doch weiter betrieben werden, ist nicht bekannt. (cm)

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