Dokumentation

Bus auf Weg zu Konferenz gestoppt

in: Schwäbisches Tagblatt 13.02.2007

von: Dokumentation / Schwäbisches Tagblatt | Veröffentlicht am: 11. Februar 2007

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Tobias Pflüger und Heike Hänsel, Europaabgeordneter und Bundestagsabgeordnete der Linken, kritisieren die Polizei: Sie sei bei der Münchner Sicherheitskonferenz unverhältnismäßig hart gegen Demonstrierende in einem Bus aus Tübingen/Reutlingen vorgegangen. Die Polizei weist den Vorwurf zurück.

Der Bus sei weit vor München von der Polizei gestoppt und mehr als eine Stunde festgehalten worden, erklären Pflüger und Hänsel. Während der Personenkontrolle sei es zu Misshandlungen gekommen. Sieben Personen, darunter ein zehnjähriges Mädchen und Johannes Plotzki, der Tübinger Mitarbeiter von Tobias Pflüger, seien vorübergehend festgenommen und erst nach mehreren Stunden wieder freigelassen worden. Polizeibeamte hätten Plotzki auf den Boden geworfen und an Kopf und Knie verletzt.

Wie gestern von Damian Kania von der Pressestelle der Münchner Polizei zu erfahren war, haben die Beamten sechs Personen festgenommen (das Kind habe man mitgenommen, weil man es nicht allein lassen konnte): fünf wegen „Widerstandshandlungen“ bei der Personenkontrolle und eine Frau wegen Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz, weil sie ein Messer in ihrem Rucksack hatte. Vermutlich handelt es sich um die Linkspartei-Sprecherin Elke Lison; sie hatte nach Angaben von Tobias Pflüger und Heike Hänsel ein Vespermesser bei sich. „Das werden die Verantwortlichen noch sehr genau erklären müssen, weshalb sie meinen Mitarbeiter derart brutal festnahmen, der sich als Gesprächspartner für die Polizei angeboten hatte“, erklärte Pflüger. Beide Abgeordneten haben selbst an den Demonstrationen teilgenommen. Sie verlangen von der Münchner Polizei eine offizielle Erklärung.

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