Tjerk Brühwiller hat für die FAZ einen interessanten Beitrag zur Aufrüstung der Drogen-Kartelle in Mexiko und der staatlichen Sicherheitskräfte verfasst. Dabei sei zu beobachten, dass die Kartelle taktisch aufrüsten, indem sie ehemalige Soldaten (auch aus Kolumbien) rekrutieren – aber auch technologisch, was ihnen zunehmend die Gewaltausübung aus der Distanz ermögliche. Neben Autobomben und Minen kämen dabei auch vermehrt Drohnen zum Einsatz, wie Brühwiller aus der Konfliktadtenbank ACLED ableitet: „Noch vor wenigen Jahren verwendeten Kartelle kommerzielle Drohnen vor allem zur Beobachtung oder auch für den Transport von Rauschgift. Heute dienen sie immer häufiger als Waffen. Forscher haben zwischen 2021 und 2025 mehr als 200 bewaffnete Drohnenangriffe mexikanischer Kartelle erfasst.“
Wie die IMI bereits früher eine weitere Quelle (s. IMI-Aktuell 2025/519) zitierte, spielen bei der Verbreitung von Know-How wohl auch kolumbianische Söldner eine Rolle, die zuvor im Ukrainekrieg rekrutiert wurden.
