Ursprünglich sollten von der US-Firma Raytheon 400 Tomahawk Block Vb zum Preis von 1,5 Mrd. Euro sowie drei Typhon-Batterien für weitere 220 Mio. Euro erworben werden. Dann kam es zur Absage der Zusage, dann im Sommer zur Absage der Absage, also der US-Zusage, doch liefern zu wollen (siehe IMI-Aktuell 2026/406). Der vorläufig letzte Akt dieser Posse ist nun die Politico-Meldung, in internen Bundeswehr-Dokumenten werde nun von 3,4 Mrd. Euro ausgegangen, allerdings wird dabei nicht klar, wieviele Marschflugkörper und Startersysteme davon erworben werden sollen. Angestrebt werde aber eine Produktion in Deutschland, was u.a. bei einem heutigen Treffen von Verteidigungsminister Boris Pistorius mit seinem Amtskollegen Pete Hegseth in Washington erörtert werden soll, wie der Welt zu entnehmen ist. (jw)
