Als Rail Baltica ist das Vorhaben bekannt, eine Schnellbahntrasse von Tallinn über die baltischen Staaten bis nach Polen zu legen und damit auch an das restliche westeuropäische und nicht zuletzt deutsche Netz anzubinden (siehe IMI-Analyse 2020/37). Das Vorhaben ist für die schelle Verlegung von Truppen und Gerät an die russischen Grenzen von zentraler Bedeutung. Auch der Standort der deutschen Litauen-Brigade in Pabrade soll angebunden werden. Über explodierende Kosten von ursprünglich 5,8 Milliarden Euro auf mittlerweile 23,8 Milliarden Euro war bereits voriges Jahr berichtet worden (siehe IMI-Aktuell 2025/229). Nun geht die Welt in einem ausführlichen Artikel auf die Probleme des Projektes ein und berichtet unter anderem über eine Verzögerung bis mindestens 2033. (jw)
