Was westafrikanische Land Mali kommt weiter nicht zur Ruhe. Obwohl von 2013 bis 2024 auch die Bundeswehr dort stationiert war und im Bundestag in salbungsvollen Reden von der „deutschen Verantwortung“ für Mali geredet wurde, interessiert das aber die deutschen Leitmedien mittlerweile wenig. Vergangenen Samstag (25.4.2026) hatte es jedoch landesweite Gefechte gegeben, nach denen zunächst nicht nur Verteidigungsminister Sadio Camara sondern auch Interimspräsident Assimi Goïta zwischenzeitlich für tot gehalten wurden. Tagesschau.de brachte nur einen kleinen Beitrag, wonach die „Identität der Angreifer bisher ungeklärt“ sei. Deutlich ausführlicher berichtet Bernhard Schmid in der jungen welt: „Zu den Attacken vom Sonnabend bekannten sich die Tuareg von der FLA und der Al-Qaida-Ableger GSIM gemeinsam. Kolonnen der GSIM fuhren in Bamako ein, während der FLA in Kidal die Azawad-Fahne hisste. Am Sonntag gab die malische Zentralregierung an, die Kontrolle über Kidal und auch die Hauptstadt der Zentralregion Mopti zurückerlangt zu haben.“
