„Bei liquiden Anlagen, also bei Aktien oder Anleihen, darf der Kenfo jetzt auch in Rüstungsunternehmen investieren“, sagte Mikus. Der 24,1 Mrd. Euro verwaltende Staatsfonds Kenfo schafft Beschränkungen für Rüstungsinvestitionen weitgehend ab, berichtet das Handelsblatt. Auf der Kenfo-Seite wird noch die Bedeutung der Nachhaltigkeitskriterien betont und Vorstandschefin Anja Mikus wird im Handelsblatt zitiert, dass Rüstungsgeschäfte damit nicht vereinbar seien – aber: „Wir halten Rüstung weiter für nicht nachhaltig, aber sie ist aufgrund einer veränderten Sicherheitslage notwendig geworden.“ Wenigstens sollte Kenfo dann ehrlicherweise auf der Internetseite den Anspruch entfernen, bis 2050 über ein klimaneutrales Portfolio verfügen zu wollen. (jw)
