IMI-Aktuell 2026/143

Schulstreik: Bilanz

von: 5. März 2026

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Das Bündnis „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ hat in einer ersten Pressemitteilung eine Bilanz der heutigen bundesweiten Aktionen gezogen:

„‚Gegen Wehrpflicht und alle Zwangsdienste!‘ Die bundesweiten Schulstreiks gegen Wehrpflicht und alle Zwangsdienste am 5. März 2026 waren ein großer Erfolg. Dieses Fazit zieht die Initiative „Schulstreik gegen Wehrpflicht“ nach dem zweiten bundesweiten Aktionstag, an dem sich bundesweit erneut über 50.000 Schüler*innen in 150 Städten beteiligten und das trotz Repressionen und beschlossenem Gesetz. Unterstützt wurden die Schüler*innen von Eltern, Lehrer*innen, Gewerkschaften sowie durch politische Jugendorganisationen.“

Zum weiteren Vorgehen wird dort angekündigt: „Hannes Kramer von der Initiative ‚Schulstreik gegen Wehrpflicht‘ skizzierte die nächsten geplanten Schritte der Bewegung: ‚„’Das Ziel muss jetzt sein, den Kampf gegen die Wehrpflicht mit allen, die es ehrlich meinen, weiterzuführen. Das heißt in den Schulen, auch abseits der bundesweiten Aktionstage, aktiv zu werden gegen Bundeswehrauftritte und für ein Lernen für den Frieden, das heißt die Streikbewegung zu stärken und natürlich auch überall, wo wir merken, dass zu wenig Geld für unsere Bildung ausgegeben wird, klarzumachen: Das Geld ist da, es fließt aber in Rüstung und Krieg statt in unsere Zukunft– holen wir es uns zurück!'“.

In Tübingen waren gut 600 Schüler*innen, Studierende und Unterstützer*innen beteiligt. Als nächster Termin für einen Schulstreik gegen die Bundeswehr wurde der 8. Mai – der Tag der Befreiung – angekündigt.