Um einen Aufwuchs zu forcieren, führte die im Oktober 2019 erlassene Strategie der Reserve die sechsjährige Grundbeordung in die Reserve nach Ausscheiden aus dem Dienst ein (siehe den Ausdruck-Schwerpunkt Reserve vom Dezember 2020). Wie aus dem gestrigen Bericht des Wehrbeauftragten hervorgeht führte dies seit Umsetzung ab 2021 zu spürbar gestiegenen Zahlen (2025: 60.192; 2024: 49.244; 2023: 43.065). Allerdings reicht dies selbst mit dem neuen Wehrdienst wohl nicht aus, um den angepeilten Aufwuchs der Reserve auf 200.000 bis zum Jahr 2033 zu erreichen. Im Bericht des Wehrbeauftragten findet sich deshalb der Hinweis, dass ausgeschiedene Soldat*innen mit einer neuen für das erste Quartal 2026 geplanten „Weisung für die Reservistenarbeit“ im Prinzip für nahezu ihr gesamtes späteres Berufsleben beordert werden können sollen: „Die neue Beorderung soll dann – statt der bisher sechsjährigen Grundbeorderung – grundsätzlich bis zum Ende der Dienstleistungsüberwachung (längstens bis zur Vollendung des 65. Lebensjahres) erfolgen, was zu einem weiteren Anstieg der Gesamtzahl der Beorderten führen dürfte.“ (jw)
