IMI-Aktuell 2026/095

Si vis pacem…

von: 16. Februar 2026

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Mit einem gemeinsamen in der Welt erschienenen Beitrag warnen Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer und Richard Knighton, Chef des britischen Generalstabs, vor Russland. Der Beitrag geht dann in das altbekannte, „Wenn Du Frieden willst, rüste für den Krieg“ über: „Wenn Russland Europa als schwach oder gespalten wahrnimmt, könnte es sich ermutigt fühlen, seine Aggression über die Ukraine hinaus auszuweiten. Die Geschichte lehrt uns, dass Abschreckung versagt, wenn Gegner Uneinigkeit und Schwäche spüren. […] Dieses Unterfangen hat auch eine moralische Dimension. Aufrüstung ist kein Kriegstreiben, sondern das verantwortungsvolle Handeln von Nationen, die entschlossen sind, ihre Bevölkerung zu schützen und den Frieden zu bewahren. Stärke schreckt Aggressionen ab. Schwäche lädt dazu ein.“

Erst kürzlich wurden wir auf frühere Arbeiten des Friedensforschers Johan Galtung aufmerksam gemacht, die zuletzt auf dem Klappentext des Buches „Zeitenwende rückwärts – Die Rückkehr der  Ewiggestrigen“ von Rudolph Bauer beschrieben wurden: „Der norwegische Friedensforscher Johann Galtung hat bereits in den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts aufmerksam gemacht: Seit 650 v. Chr. gab es 1656 Versuche, dem Motto ‚Si vis pacem, para bellum‘, wenn Du den Frieden willst, so rüste zum Krieg, zu folgen. Dies führte in 1640 Fällen zum Krieg, in den restlichen 16 Fällen war der wirtschaftliche Ruin der Beteiligten die Folge.“ (jw)