Die Johanniter arbeiten schon länger eng mit der Bundeswehr zusammen (siehe IMI-Aktuell 2024/531). Nun berichtet defence-network.com, die Organisation habe – mit Eigenmitteln und mit Hilfe Ehrenamtlicher wohlgemerkt – eine Verwundeten-Transportkomponente geschaffen. „‘Proaktiv‘ nannte Generaloberstabsarzt Dr. Ralf Hoffmann, Befehlshaber des Zentralen Sanitätsdienstes der Bundeswehr, den Einsatz der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH). Die Hilfsorganisation stellte heute durch Bundesvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe, Oliver Meermann, ihre Verwundeten-Transportkomponente 100 (VTpK-JUH100) vor. Damit schaffen die Johanniter aus eigenen Mitteln eine bundesweit verfügbare Fähigkeit für den qualifizierten Weitertransport verwundeter Soldatinnen und Soldaten innerhalb Deutschlands. […] JUH-Bundesvorstand Meermann endete mit den Worten: ‚Herr Generalarzt, Ihre Truppe kann sich auf uns verlassen!‘“ (jw)
