„Eine bewaffnete Bodendrohne hat eine wichtige Kreuzung erfolgreich gegen russische Angriffe verteidigt“, berichtet derstandard.at in einem Beitrag vom 19.11.2025:
„Der Kampfroboter vom Typ Droid TW 12.7 kontrollierte eineinhalb Monate lang im Auftrag der 3. Sturmbrigade eine strategisch wichtige Kreuzung und verhinderte erfolgreich das Vordringen russischer Truppen. Wie der Kommandant der NC13-Einheit für unbemannte Bodensysteme in einem Interview mit dem Hersteller Devdroid berichtete, wurde das mit einem 12,7-mm-Maschinengewehr ausgestattete Kettenfahrzeug täglich für den Kampfeinsatz ausgerückt. Jeden Morgen steuerten die Bediener den Roboter von einer sicheren Position aus zur Kreuzung, wo er den ganzen Tag über Wache hielt. Abends kehrte die Drohne zur Basis zurück.“
Da fragt man sich doch, warum die Angreifer nicht nachts vorrückten, wenn es sich um eine so wichtige Kreuzung gehandelt hat. Auch ansonsten ließt sich der Artikel über weite Teile wie eine Werbebroschüre des Herstellers. Darüber hinaus weiss er zu berichten:
„Der Droid TW 12.7 ist nur die jüngste Entwicklung in der ukrainischen Bodendrohnen-Offensive. Ende des Vorjahres wurde der „Protector“ vorgestellt – ein unbemanntes Geländefahrzeug, das optisch an einen Tesla Cybertruck erinnert. Mit einem 190-PS-Dieselmotor kann er bis zu 1200 Kilogramm Nutzlast transportieren und Höchstgeschwindigkeiten von 65 km/h erreichen. Der Protector soll hauptsächlich Nachschub an die Front liefern, von Lebensmitteln über Baumaterial bis zu Munition. Ebenfalls im Einsatz sind bereits die unbewaffnete Themis-Plattform von Milrem Robotics aus Estland zur Bergung verwundeter Soldaten sowie Roboterhunde und weitere Minipanzer wie der Ironclad oder der Lyut.“
Ausführlicher vorgestellt wurden der Roboter Driod TW 12.7 und der Hersteller DevDroid bereits am 26.09.2025 in der Badischen Zeitung. Dort hieß es vor knapp zwei Monaten unter der Überschrift „Wir schaffen ein Monster“:
„In der Werkhalle des Startups stehen Dutzende Bodendrohnen. Im Februar hat die Produktion begonnen, bislang wurden mehr als 200 hergestellt. „Die meisten davon sind bereits auf dem Schlachtfeld“, sagt Chefentwickler Oleg. Bis Jahresende will DevDroid den ukrainischen Streitkräften insgesamt 500 der tödlichen Roboter liefern.“
