Pünktlich zum „fulminanten“ Börsenstart des Kriegsschiffbauers TKMS weilt Verteidigungsminister Boris Pistorius auf Werbetour in Kanada. Es geht darum, den letzten Konkurrenten, Südkorea, bei der Vergabe eines milliardenschweren U-Boot-Deals auszustechen. Hartpunkt.de schreibt dazu: „Die kanadische Regierung plant, bis zu zwölf neue U-Boote zu beschaffen, die vier alte Exemplare aus britischer Produktion ersetzen und auch unter Eis fahren sollen. […] Grundsätzlich würde der Einstieg von Kanada in das U-Boot-Projekt eine sehr langfristige Kooperation der drei Ländern [sic] von 40 bis 50 Jahren bedeuten, so der Minister.“
Als Orientierung, um welche Summen es hier geht: Deutschland bezahlt für sechs U-Boote der Klasse 212 CD rund 7,5 Mrd. Euro. (jw)
