Sukzessive reaktiviert die Bundeswehr bereits geschlossene oder zur Schließung vorgesehene Liegenschaften. Jüngstes Beispiel zwei Munitionsdepots in Nordfriesland. Dort soll nun die bereits 2019 beschlossene Re-Aktivierung der Materiallager in Ladelund und Bargum angegangen werden, berichtet der NDR. Allerdings soll das Ganze deutlich teurer als ursprünglich geplant werden: „Genannt wurden allerdings nur 48 Millionen Euro mit 80 Dienstposten in Ladelund. In Bargum waren es 18 Millionen Euro und 60 Stellen, in beiden Fällen überwiegend zivile Beschäftigte.[…] Bis 2033 sollen beide Standorte voll in Betrieb sein. Mit 465 Millionen Euro fallen die Investitionen in Ladelund etwas höher aus als in Bargum mit 350 Millionen Euro.“ (jw)
