Die Polizei hat das Protestcamp von ‚Rheinmetall Entwaffnen‘ (RME) erstmal verboten, wie die junge Welt berichtet. In einem dort ebenfalls veröffentlichtem Interview mit einem Sprecher der Initiative zeigt diese sich allerdings unbeeindruckt:
„Wir und unser Anwalt sind uns sicher, dass das Verbot einer rechtlichen Prüfung nicht standhalten wird. […] Wir müssen der voranschreitenden Militarisierung entgegenwirken: dieser neuen Härte; der aggressiv auftretenden Rüstungsindustrie, die immer mehr Profite einstreicht; der Vorbereitung zur »Kriegstüchtigkeit« und der Debatte, die Wehrpflicht einzuführen. Unsere Camps sind größer geworden. »Rheinmetall entwaffnen« ist der Ort, an dem wir uns organisieren und verschiedene Bewegungen zusammenkommen können. Wir würden uns freuen, wenn die traditionelle Friedensbewegung unseren Aufruf zur Parade unterstützt.“
