Die USA haben unmissverständlich klar gemacht, dass sie ihre Waffenlieferungen an die Ukraine von nun ab von den Europäern bezahlt haben möchten. Zu diesem Zweck wurde eine Prioritätenliste – Prioritised Ukraine Requirements List (PURL) – erstellt. Zuerst kündigten die Niederlande im Rahmen der Purl-Initiative ein Artilleriepaket im Wert von 500 Mio. Dollar an, kurz darauf folgten laut Auskunft der Allianz Schweden, Dänemark und Norwegen mit der Ankündigung, US-Waffen im Wert von weiteren 500 Mio. Dollar für die Ukraine erwerben zu wollen. UPDATE: Mit ein paar mehr Einzelheiten wartet defence-network.com auf: „PURL ist eine Prioritätenliste, die die Ukraine gemeinsam mit den USA und der NATO entwickelt hat, um militärische Bedarfe gezielt und effizient abzudecken. […] Zahlungswillige Staaten sollen nach Recherchen der Nachrichtenagentur Reuters auf eine „NATO-Verwahrkonto“ einzahlen, von dem aus dann die Waffenpakete zu je 500 Millionen Euro aus US-Beständen gekauft werden sollen. Waffen im Wert von rund zehn Milliarden Dollar sollen so als Ukraine-Hilfen finanziert werden, sagte ein europäischer Beamter gegenüber Reuters.“ (jw)
