In Zukunft soll – ausgestattet mit den ausgelobten Milliardenbeträgen – die Beschaffung neuer Ausrüstung vom Personalstand entkoppelt werden, um den es bekanntlich nicht so „gut“ steht (siehe zu den Rekrutierungsproblemen zB IMI-Analyse 2025/03). Obendrauf soll dann auch noch eine „Umlaufreserve“ von 40% über Vollausstattung kommen, zur Not stehen dann halt die neuen Panzer ohne Personal auf dem Hof herum.
Dies soll nicht nur für Kriegsgerät selbst gelten, sondern auch für Dinge wie Kampfbekleidung. Diesem Zweck dient das überaus sinnig benannte Bundeswehr-Projekt FASER („Feld Ausstattung Soldat Erweiterte Reserve“), über das hartpunkt.de berichtet. „[D]ie Bedarfsmengen für die Ausstattung der Soldatinnen und Soldaten mit Kampfbekleidung und individueller Schutzausrüstung – bspw. Schutzhelm, Schutzweste und unter Umständen auch Sprechsätze mit Gehörschutzfunktion – [sollen] auf 460.000 plus 40 Prozent Umlaufreserve angehoben werden.“ (jw)
