IMI-Aktuell 2023/472

Rüstungsforschung & Biometrie

von: 24. Juli 2023

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Die Attacken auf die Zivilklauseln werden immer zielgerichteter gefahren – nun prescht der Vertreter des wichtigsten deutschen Rüstungslobbyverbandes vor, indem er fordert, Rüstungsforschung an den Universitäten mithilfe biometrischer Daten durchführen zu können. In den Stuttgarter Nachrichten (21.7.2023) ist darüber nachzulesen: „Die deutsche Rüstungsindustrie will ihre Spielräume in der Forschung deutlich erweitern. Hans Atzpodien, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie, lobte im Gespräch mit   unserer Zeitung zwar den ‚Innovationsgeist‘  der Unternehmen, bemängelte aber die politische Regulierung: ‚Auf EU-Ebene wird es Unternehmen derzeit schwergemacht, etwa KI-bezogene Entwicklungen mit biometrischen oder anderen persönlichkeitsrelevanten Daten zu betreiben, wie sie aber im Bereich der militärischen und sicherheitsausgerichteten Entwicklung notwendig sind‘.“ (jw)