IMI-Aktuell 2019/240

A400M: EU-Flotte?

von: 25. April 2019

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Um dem strauchelnden Großprojekt Airbus A400M zur strategischen Verlegefähigkeit auf die Sprünge zu helfen, sagte Deutschland zu, mehr Maschinen abzunehmen, als für die Bundeswehr direkt eingeplant sind. Die „Stiftung Wissenschaft und Politik“ schlägt nun vor, aus der Not eine Tugend zu machen und mit den „überzähligen“ Flugzeugen eine EU-Flotte aufzubauen, da der Mangel an strategischen Verlegefähigkeiten als eine der größten Fähigkeitslücken der im Aufbau befindlichen Verteidigungsunion gilt: „Deutschland hat 53 Airbus A400M ge­kauft (der erste wurde 2014 ausgeliefert), wollte 40 selbst nutzen und 13 weiter­verkaufen. Der Verkauf scheiterte mangels Käufern. Das BMVg entschloss sich 2017 dazu, die 13 Maschinen selbst zu übernehmen. […] Deutschland könnte diese Maschinen der EU für Missionen oder Operationen im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (GSVP) zur Verfügung stellen – dies wäre ein konkreter Schritt in Richtung einer europäischen Verteidigungsunion.“ (jw)

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