IMI-Aktuell 2019/132

Bundeswehr vs. malische Sicherheitskräfte

von: 22. Februar 2019

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Angaben des Einsatzführungskommandos zufolge gab es am 16. Februar 2019 einen Schusswechsel zwischen Bundeswehrsoldaten und malischen Soldaten der Forces de défense et de sécurité du Mali. Der Vorfall ereignete sich circa 50 Kilometer westlich von Camp Castor/Gao. Die Bundeswehr-Soldaten, die mit der Bergung eines UN – Fahrzeuges beauftragt waren und dabei beschossen wurden, erwiderten das Feuer. Nach jetzigen Erkenntnissen wurde vermutlich bei dem Vorfall ein malischer Soldat verwundet und von deutschen Kräften in eine französische Sanitätseinrichtung zur weiteren Versorgung gebracht. Er schwebt in Lebensgefahr. Die genaueren Umstände sind unklar.
Das Einsatzführungskommando lässt verlauten: „Es kann weder ausgeschlossen noch bestätigt werden, dass der verwundete malische Soldat von deutschen Kräften getroffen wurde.“ Die Bundeswehr beteiligt sich seit 2013 in Mali mit rund 1000 Soldaten an der UN-Mission Minusma zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. Sie sind vor allem in der nordöstlichen Stadt Gao stationiert. Eigentlich arbeiten die Bundeswehr und die malische Armee im Rahmen des UN-Einsatzes Minusma zusammen. Die Mitteilung des Einsatzführungskommandos, die zuvor hier zu finden war, ist mittlerweile offline. (ak)

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