IMI lädt ein

Klimainterventionen und Geopolitik

Dienstag, 2.10.2018 // 19 Uhr / IMI-Büro (Sudhaus) / Hechingerstr. 203

von: 19. September 2018

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Angesichts des staatlichen Versagens, die globalen CO2-Emmissionen zu reduzieren, um so einem verherenden Klimawandel etwas entgegenzusetzen, werden vermehrt Stimmen nach einer neuen, technologischen „klimapolitischen Handlungsoption“ laut: Climate Engineering (auch bekannt als Geoengineering). Mit der Argumentation, eine „Klimakatastrophe“ abwenden zu wollen, wird verstärkt Energie in die Erforschung und Entwicklung von Technologien zur Reduktion des CO2-Gehalts der Atmosphäre oder der einfallenden Sonnenstrahlung gesteckt. Jedoch gehen mit solchen Ansätzen (etwa nach dem Vorbild von Vulkanausbrüchen Partikel in die Stratosphäre einbringen, um Sonnenstrahlung zurückzustreuen) nicht nur Unsicherheiten und Risiken sondern auch diverse Konfliktpotentiale einher.
Der Vortrag basiert auf einer noch unveröffentlichten IMI-Studie und soll einige Vorschläge für Technologien mitsamt dieser Unsicherheiten und Risiken vorstellen. Desweiteren möchten wir aufzeigen, dass im Zuge dieser Idee bestehende Konflikte verstärkt und neue entstehen können… und wo Konflikte schwelen ist das Militär nicht weit!

Die IMI lädt euch auf einen Exkurs zum Thema „Klimawandel“ ein, ohne dabei auf Kernthemen wie Antimilitarismus zu verzichten. Neben dem Raum für Diskussion und persönlichen Austausch wird es wie immer Snacks und Getränke geben.

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