IMI-Aktuell 2019/134

Rüstungsexporte in die Türkei II

von: 26. Februar 2019

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Deutschland exportierte im vergangenen Jahr U-Boot-Teile für 195,1 Millionen Euro nach Ankara. Dies geht aus einer Kleinen Anfrage der Fraktion Die Linke im Bundestag hervor. Die Ausfuhren erfolgten bis einschließlich Oktober 2018. Während 2017 insgesamt Kriegswaffen im Wert von 62,3 Millionen Euro in die Türkei tatsächlich ausgeführt wurden, waren es in den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres Rüstungsgüter im Wert von 202,2 Millionen Euro. Davon entfielen 96,5 Prozent auf den maritimen Bereich. Laut Bundeswirtschaftsministerium handelte es sich ausschließlich „um Materialpakete für U-Boote“. Die Lieferung ist Bestandteil einer Bestellung von insgesamt sechs Jagd-U-Booten der Klasse 214 des Herstellers ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). Sie werden gemeinsam mit einem türkischen Unternehmen gebaut. Das Gesamtvolumen soll sich auf 2,5 Milliarden Euro belaufen. (ak)

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