IMI-Aktuell 2017/206

Protest gegen „Rückkehrer“

von: 10. April 2017

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Am 30. März bereitete die Stadt Lüneburg „ihren“ Rückkehrer_innen aus dem Mali-Einsatz einen großen Empfang mit Appell auf dem Marktplatz. Lüneburg ist seit langem Garnisionsstadt und die Stadtverwaltung bemüht sich um eine enges Verhältnis zum Militär. Aus der Bevölkerung kamen jedoch weniger Besucher_innen, als erwartet, und unter diesen waren dann auch noch gut 100 Protestierende, wie die LZ berichtet. Für besonderes Aufsehen hätten zwei „Bundeswehrgegner“, die „sich an der Karstadt-Fassade abgeseilt und ein Transparent entrollt“ hatten. Sie wurden von einem Spezialkommando der Polizei in Gewahrsam genommen und – mitsamt anderen Demonstrierenden – einer Richterin vorgeführt, wie ein Bericht auf Indymedia beschreibt. Dort findet sich auch ein Spendenaufruf, u.a. wegen der Beschlagnahmung zahlreicher Gegenstände.

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