IMI-Aktuell 2017/139

Hensoldt: Quellen

von: 10. März 2017

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Der Verkauf der Elektronik-Sparte des Rüstungskonzerns Airbus Defence and Space an die US-amerikanische Aktiengesellschaft KKR ist unter Dach und Fach. Betroffen sind v.a. jene Unternehmensteile, die zuvor in der Sparte Airbus DS Electronics and Border Security GmbH zusammengefasst waren und zukünftig unter dem Firmannamen Hensoldt fungieren. Welt.de fasst zusammen: „Airbus hat seine in Deutschland ansässige Verteidigungselektronik-Sparte an die Investmentfirma KKR verkauft – davon sind auch Standorte im Südwesten betroffen. Es handle sich dabei um Ulm mit rund 2000 Mitarbeitern, Oberkochen (Ostalbkreis) mit etwa 450 Mitarbeitern und Friedrichshafen am Bodensee mit rund 400 Mitarbeitern.“ Zu den einzelnen Standorten lassen sich genauere Informationen finden, so nennt ein älterer Beitrag der Augsburger Allgemeinen verschiedene Betriebe in und um Ulm, die vom Verkauf betroffen sind. Die Initiative Waffen vom Bodensee hat ebenfalls bereits Informationen zu Hensoldt zusammengretragen, demnach wird das Airbus-Werk in Immenstaad bei Friedrichshafen wohl als solches erhalten, während diejenigen Mitarbeiter, die zukünftig bei Hensoldt beschäftigt sind, bereits in ein neues Werk umgezogen sind.

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