IMI-Aktuell 2026/309

BfV: Chapsvision

von: 15. Mai 2026

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Der Inlands-Geheimdienst Bundesamt für Verfassungsschutz hat sich angeblich bewusst gegen das US-Unternehmen Palantir entschieden und stattdessen für die großflächige, KI-gestützte Analyse unterschiedlichster Daten einen Vertrag mit dem französischen Startup Chapsvision unterzeichnet, meldete heise.de. Bislang werde dessen Software jedoch aus rechtlichen Gründen nur eingeschränkt genutzt, „da die volle Ausschöpfung der Analysefunktionen auch von der geplanten Reform des Nachrichtendienstrechts abhänge“.

Chapsvision wurde 2019 gegründet und hat 2023 und 2024 je Investitionen in Höhe von etwa 90 Mio. Euro bei verschiedenen, auf den ersten Blick französisch dominierten Risikokapitalfonds eingesammelt. 2022 hatte das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits rund 600 Mitarbeiter*innen.