IMI-Aktuell 2026/541

Minab: Kill Chain

von: 25. September 2026

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Während des ersten Tages der klar völkerrechtswidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran wurde dort in der Stadt Minab eine Schule von zwei Tomahawk-Marschflugkörpern getroffen, ca. 160 Zivilist:innen starben. Mittlerweile liegt ein Bericht einer UN-Untersuchungskommission vor, der die Vorgänge detailliert beschreibt. Auch das zuständige Regionalkommando der US-Streitkräfte hat eine Untersuchung eingeleitet, über die erste Ergebnisse von Bloomberg berichtet werden. Darin wird die sog. „Kill Chain“, der Entscheidungsprozess hinter den Angriffen, genauer beleuchtet. Zusammenfassend kann man sagen, dass ein übertriebenes Vertrauen in KI-generierte Ziele durch Palantirs Maven Smart System für den tödlichen Schlag verantwortlich war. Beschrieben wird auch, dass das Verteidigungsministerium Druck ausübte, diese Systeme einzuführen und Personal für die Überprüfung von Zielen abzog. Außerdem sei der Angriff wohl sehr kurzfristig beschlossen worden, weshalb die Militärs unter Druck standen. Auch heise.de geht in einem (frei verfügbaren) Beitrag auf beide Berichte ein und fasst sie zusammen.