Verschiedene Medien berichten heute darüber, dass der Essener Chemikonzern 3.200 Stellen streichen wolle, davon 2.150 in Deutschland – in einigen Berichten ist gar von insgesamt 10.000 Arbeitsplätzen die Rede. Ziemlich genauf vor einem Jahr hatte der Konzern angekündigt, verstärkt in der Rüstung aktiv zu werden (s. IMI-Aktuell 2025/500). Konkret ging es dabei u.a. um Raketentreibstoffe.
Interessant auch, mit welchen Worten der Interimschef des Konzerns, Claus Rettig, zu diesem Anlass vom Manager Magazin (online) zitiert wird: „Er reagiert damit trotz guter Geschäfte im laufenden Jahr auf die strukturellen Probleme der Chemieindustrie. ‚Wir werden diese Polykrise nutzen, um alte Strukturen zu ändern und uns besser aufzustellen‘.“
