Als „Offense-Defense-Balance“ kommt eine Theorie daher, die die Wahrscheinlichkeit von Angriffen im Zusammenhang mit den jeweils für einen „Erfolg“ erforderlichen Ressourcen setzt. Sind defensive Systeme dominant, werden Angriffe unwahrscheinlicher und umgekehrt. Vor diesem Hintergrund und den militärischen Debakeln Russlands in der Ukraine und der USA im Iran argumentiert nun einer der Altmeister der realistischen Denkschule, Stephen Walt, in der Foreign Policy, sei es eindeutig, dass die neuen Militärtechnologien, insbesondere kostengünstige Drohnen, die Balance massiv zur Defensive verschoben hätten. (jw)
