Die Gruppe Peacefully Against Genocide weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass am 28. August 2026 in einer koordinierten Aktion sechs Produktions- und Unternehmensstandorte von Rüstungsunternehmen blockiert worden wären, die Waffen an Israel liefern oder Teil der israelischen Rüstungindustrie sind. Insgesamt seien etwa 70 Personen beteiligt gewesen. Blockiert wurden demnach folgende Standorte in fünf Bundesländern:
- die Diehl Defence Fabrik in Röthenbach a.d. Pegnitz bei Nürnberg, mit dem Sitz der EuroSpike GmbH,
- die Rheinmetall-Munitionsfabrik in Berlin,
- das von Diehl Defence übernommene Spreewerk in Lübben (Brandenburg),
- der Rheinmetall-Standort in Bonn,
- die KS Gleitlager GmbH in Sankt Leon-Rot (Baden-Württemberg), ein Tochter-Unternehmen von
Rheinmetall - sowie die Rheinmetall-Fabrik in Neuenburg am Rhein (Baden-Württemberg).
Über die Blockade bei Röthenbach heißt es z.B. in der Pressemitteilung weiter:
„Mit der Aktion wurde ein konkreter Ort der deutschen und israelischen Rüstungskooperation ins Visier genommen: In Röthenbach bei Nürnberg sitzt mit EuroSpike ein Unternehmen, das israelische SPIKE-Lenkflugkörper für den europäischen Markt vermarktet und Produktionskapazitäten für die SPIKE-Systeme in Deutschland aufgebaut hat. An der Blockade beteiligten sich 15 Menschen. Über rund sechseinhalb Stunden blieb die Zufahrt zum Werk durch die friedliche Sitzblockade versperrt.“
