IMI-Aktuell 2026/466

Standorte: Fünf ausgewählt

von: 10. August 2026

Drucken

Hier finden sich ähnliche Artikel

In einem ersten Schritt wurden unter den rund 220 geprüften potenziellen Bundeswehr-Liegenschaften 40 für eine weitere Nutzung näher in Betracht gezogen (der Rest wird noch geprüft) und davon im Juli zunächst acht für eine intensivere Prüfung ausgewählt. Darunter befinden sich auch ehemalige Kasernengelände, auf denen umfassend ziviler Wohnraum geplant war (siehe IMI-Analyse 2026/19).

Nun hätten sich von diesen acht Liegenschaften fünf für die Nutzung „qualifiziert“, berichtet u.a. Soldat & Technik: Kurpfalz-Kaserne in Speyer (Rheinland-Pfalz); Unteroffizier-Krüger-Kaserne in Kusel (Rheinland-Pfalz); Graf-Stauffenberg-Kaserne in Sigmaringen (Baden-Württemberg); Kanaal-van-Wessem-Kaserne in Soest (Nordrhein-Westfalen) und Ray Barracks in Friedberg (Hessen). Die Standorte Boostedt, Cuxhaven und Mönchengladbach werden scheinbar nicht erwähnt und könnten damit von einer Bundeswehr-Nutzung verschont bleiben.

Mit dieser ersten Marge wird es aber nicht getan sein. Eine Reihe weiterer Liegenschaften wird aktuell noch geprüft und der Bedarf der Bundeswehr ist unverändert hoch. Defence-network.com schreibt dazu: „[O]hne zusätzliche Kasernen- und Übungsplatzkapazitäten ist kein Aufwuchs möglich. Auch dürfte es nicht bei den heute genannten Standorten bleiben, Deutschland verfügt über eine Vielzahl an ehemaligen Kasernen, die derzeit brachliegen und für eine erneute militärische Nutzung herangezogen werden könnten.“ (jw)