In einem lesenswerten Beitrag berichtet Günther Burbach auf den Nachdenkseiten über ein Video, das eine Innovation in der Ukrainischen Kriegführung bezeuge: Ein ferngesteuertes, unbemanntes Boot liefert einen Kampfroboter an einer von Russland kontrollierten Küste ab, der anschließend mit seiner ebenfalls ferngesteuerten Bordkanone auf Ziele feuert. Dabei werde die Zielerfassung mithilfe von KI unterstützt. Außerdem weist der BEricht darauf hin, dass vermeutlich in Deutschland entwickelte KI in Angriffsdrohnen zum Einsatz käme, die – finanziert von Deutschland – in den USA für die Ukraine produziert würde. Die Einordnung des Autors:
„Der Bodenroboter auf der Kinburn-Nehrung wurde ferngesteuert. Gleichzeitig soll KI bei seiner Zielerfassung helfen. Die von Reuters beschriebenen Shrike-Drohnen werden zunächst von Piloten gelenkt. In der letzten Flugphase kann Software die weitere Zielverfolgung übernehmen. Zwischen vollständiger menschlicher Steuerung und vollständiger Autonomie liegt ein breites Feld. Genau dort findet derzeit die militärische Entwicklung statt.“
