Dass Israel im Libanon sowohl weißen Phosphor als Kriegswaffe eingesetzt hat, als auch großflächig und angeblich hochkonzentriert das Pflanzengift Glyphosat versprüht hat, ist dokumentiert (s. z.B. Human Rights Watch) und wurde auch z.B. von tagesschau.de berichtet. In der jungen Welt wurde bereits im Mai der Verdacht geäußert, dass das gemeinsame Vorprodukt beider (Kampf-)Stoffe, elementarer Phosphor, von Monsanto – und damit einer Tochterfirma des deutschen Chemieriesen Bayer – stammen könnte. Dem geht die aktuelle Ausgabe der von der „Coordination gegen BAYER-Gefahren“ herausgegebenen Zeitschrift „Stichwort Bayer“ 3/2026 näher nach:
„Und damit führt die Spur zum BAYER-Konzern, denn in den USA stellt nur er bzw. seine Tochter-Gesellschaft MONSANTO elementaren Phosphor – Phosphor in Reinform – her. Nahe der Glyphosat-Produktionsstätte Soda Springs fördert das zu MONSANTO gehörende Unternehmen P4 PRODUCTION in einer Tagebau-Mine Phosphorit und gewinnt daraus dann elementaren Phosphor.“
Aus öffentlich einsehbaren Dokumenten des Pentagon gehe darüber hinaus hervor, dass Monsanto das Kriegsministerium zwar nicht direkt, aber über die israelische Chemiefirma ICL beliefere.
