Bei Telepolis beschreibt Marcus Schwarzbach, der bei der IMI die Broschüre „Den Betrieb entrüsten“ veröffentlichte, einen weiteren Schritt bei der Militarisierung der Arbeitswelt. Ein „Gesundheitssicherstellungsgesetz“ sei in Vorbereitung: „Es soll das Gesundheitswesen im Kriegsfall einer militärischen Logik unterstellen und Abläufe wie Personal ‚kriegstüchtig‘ machen“, so Schwarzbach. Er zitiert dabei Nadja Rakowitz vom Verein Demokratischer Ärzt*innen (Vdää*), die die geplante Militarisierung kritisiert: „Es wird der Widerruf von Nebenerwerbserlaubnissen angekündigt, die Rekrutierung von Personal im Ruhestand und von Verwaltungsbeschäftigten zu ‚Pflegeunterstützungskräften‘ – und selbstverständlich wird der Datenschutz im Rahmen der Analyse des Personals abgebaut, damit man im Ernstfall auch alle erwischt.“ (jw)
