Schier endlos sind die Probleme bei der nächsten Fregattengeneration F-126 (siehe IMI-Analyse 2025/31). Wie die Welt unter Berufung auf Spiegel Online berichtet, soll das Projekt, in das bereits deutlich über 2 Mrd. Euro geflossen sind, nun wohl endgültig eingestampft werden (zwischenzeitlich wurde auch die Option erwogen, die Führung von einem niederländischen Konzern in deutsche Hände zu übergeben). Stattdessen sollen acht kleinere Fregatten des Typs Meko-200 vom deutschen Hersteller TKMS angeschafft werden – deren Stückpreis stieg dann mit nun 1,6 Mrd. Euro auch gleich deutlich über der ursprünglich geschätzten einen Mrd. Euro. Nicht nur defence-network.com fragt sich, weshalb fast keines der Bundeswehr-Großprojekte ohne immense Probleme daherkommt. Erst kürzlich war der gemeinsam mit Frankreich geplante Bau eines Kampfjets beendet worden, was defence-network.com zu einer galligen Randbemerkung veranlasste: „Auf die Franzosen kann man es bei der F126 jedenfalls nicht schieben.“ (jw)
