Kern des Operationsplans Deutschland ist die Fähigkeit zur schnellen Verlegung von Truppen und Gerät an die Ostflanke (und von Verletzten und Gefangenen zurück), wofür eine enge Vernetzung mit zivilen Akteuren gesetzt wird (siehe IMI-Analyse 2026/09). Diese Zusammenarbeit wird nun in allerlei Manövern wie etwa Orange Rad 2026 geprobt, über das die Bundeswehr schreibt: „Rund um die Städte Bruchsal, Speyer, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe und Kehl übt die Militärpolizei ein Szenario der Landes- und Bündnisverteidigung – gemeinsam mit dem Deutsch/Britischen Pionierbrückenbataillon 130, Sanitätskräften, Behörden und zivilen Hilfs- und Blaulichtorganisationen, unter anderem der Karlsruher Polizei. […] Zu den Übungsschwerpunkten von Orange Road 2026 gehört es, ein Verkehrsleitnetz im rückwärtigen Raum zu errichten und zu betreiben. Denn die Militärpolizei ist im Ernstfall dafür verantwortlich, dass fahrende Truppenteile schnell und sicher ans richtige Ziel gelangen.“ (jw)
