Vom 23. bis 25. Februar findet auch dieses Jahr wieder die Waffenmesse EnforceTac bei Nürnberg statt. Die Seite der Veranstaltung listet derweil über 1400 Aussteller auf, die ihre Produkte auf „Deutschlands führender Messe für Sicherheit und Verteidigung“ darbieten. Darunter neben vielen deutschen Herstellern, auch Produzenten aus den USA, arabischen Staaten und Israel, so wie Elbit Systems. Die Messe richtet sich nicht nur an Militärs, sondern auch andere Sicherheitskräfte, wie beispielsweise die Polizei. Gesellschafter und somit Veranstalter der Messe sind hauptsächlich der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg und, zu weit geringerem Maße, auch die Handwerkskammern Nürnbergs und Mittelfrankens. Schirmherr ist kein geringerer als Bundeskanzler Friedrich Merz.
Da ein solches Zusammenkommen der Kriegs- (und Genozid-) -Profiteure nicht ungestört von der Bühne gehen soll, organisiert das Bündnis EnforceTac Absagen auch dieses Jahr wieder Proteste gegen die Waffenmesse. Auf der Seite der Organisierten Autonomie ist der Aufruf inklusive den teilnehmenden Organisationen am Protestbündnis gelistet. Zudem hat das Bündnis einen Instagram Account.
Am Samstag, 21. Februar 2026 findet in Nürnberg um 14 Uhr eine Demonstration statt, die an der Gostenhofer Straße beginnt. Während der Messe gibt es Kundgebungen vor deren Eingang, am Montag (23.2.) um 16 Uhr, eine größer mobilisierte am Dienstag um 16 Uhr und am Mittwoch noch eine um 14 Uhr.
