Und noch ein „Schmankerl“ aus der Rede von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei der Bundeswehrtagung. Darin räumte er ein, dass beileibe nicht alle Liegenschaften, auf denen ziviler Wohnraum geplant ist, wieder in eine Nutzung durch die Bundeswehr rücküberführt werden. Die Bundeswehr wolle sich nur dort breit machen, wo sie auch erwünscht sei – im Umkehrschluss heißt das, dass Proteste durchaus in de rLage sein könnten, die Wohnungsbauprojekte zu retten: „Es geht also nicht darum, all das rückabzuwickeln, was wir den Ländern und Kommunen bereits in Aussicht gestellt haben. Wohl aber um eine gemeinsame und genaue Einzelfallprüfung, welche Liegenschaften wie genutzt werden können. Und auch: Wo Länder und Kommunen ein Interesse daran haben, die Bundeswehr zurück in die Region zu holen.“ (jw)
