Das bisherige personelle Planziel der Bundeswehr wurde von 203.000 aktive Soldat*innen auf 260.000 angehoben – Reservist*innen sollen von derzeit ca. 50.000 auf 200.000 steigen. Das veranlasste den scheidenden Heeresinspekteur Alfons Mais zu einem Brandbrief an Generealinspekteur Carsten Breuer, in dem er kritisierte, allein der Bedarf des Heeres liege deutlich darüber. Über den Brief vom 2. September wurde bereits vorige Woche zuerst von Reuters berichtet, im Podcast Sicherheitshalber wurde gestern jetzt eine längere Passage zusammenhängend zitiert: „Insgesamt besteht für das Heer 2035 von den bereits heute bestehenden über die bis 2029 zu deckenden Bedarfe ein Bedarf von ca. 90.000 aktiven und ca. 64.000 nicht aktiven militärischen Dienstposten für das Heer. Und dann noch einmal ca. 10.000 aktive und fast 130.000 nicht aktive für den Heimatschutz.“ (jw)
