Endlich wird auch einmal in den Leitmedien kritisch über die Annahme berichtet, trotz der deutlichen militärischen Überlegenheit der NATO sei ein russischer Angriff spätestens 2029 durchaus wahrscheinlich. Das Handelsblatt berichtet über das neue Buch des Russland-Experten Mattias Uhl „Wie stark ist Russland wirklich?“, der dies für überaus fragwürdig hält. Die deutsche Debatte sei von Fehlwahrnehmungen oder Mythen geprägt. „Dies führt zu einer Überschätzung der russischen Fähigkeiten und birgt die Gefahr, in eine fatale Rüstungsspirale zu geraten, die der Nato keine Vorteile in der Auseinandersetzung mit Russland bringt.“ (jw)
