IMI-Aktuell 2013/390

Russland: Ruppig im Hinterhof

von: 24. September 2013

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Im Zuge der Auseinandersetzungen in Syrien geht etwas unter, wie heftig das Gerangel zwischen Russland und der Europäischen Union um die postsowjetischen Staaten in ihrem Umfeld derzeit ist. Moskau geht dabei in jüngster Zeit wieder relativ ruppig vor, so droht es der Ukraine Strafzölle an, sollte sie ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen. Moldawien wurde im Falle einer weiteren Annäherung an die EU mit einer Abspaltung Transnistriens gedroht. Und auch mit Georgien haben die Spannungen jüngst noch einmal deutlich zugenommen, nachdem Russland begonnen hat, die Grenze zwischen dem Land und seiner abtrünnigen Provinz Südossetien zu befestigen. Als hierauf von georgischer Seite protestiert wurde, reagierte Russland mit scharfem Säbelrasseln. Eine ausführliche IMI-Studie über die Konflikte im postsowjetischen Raum findet sich hier, einen guten Übersichtsartikel über die jüngsten Entwicklungen liefert die NZZ (20.09.2013). (jw)

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