IMI-Aktuell 2019/238

Afghanistan: Zivilopfer

von: 24. April 2019

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Der Deutschlandfunk berichtet, in Afghanistan seien laut UN im ersten Quartal 2019 erstmals mehr Zivilisten durch die vom Westen ausgebildeten Sicherheitskräfte als durch Aufständische ums Leben gekommen: „In einem Bericht der Vereinten Nationen heißt es, von Januar bis März dieses Jahres seien durch Regierungskräfte 305 Zivilisten getötet und 303 verletzt worden. Das entspreche einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 39 Prozent. Erstmals waren Regierungstruppen damit für mehr Tote in der Zivilbevölkerung verantwortlich als Aufständische. Bei Anschlägen etwa der Taliban kamen nach UNO-Angaben 227 Zivilisten ums Leben.“ (jw)

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