IMI-Aktuell 2019/032

Gegenkonversion

von: 15. Januar 2019

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Unter dem Begriff der Gegenkonversion wurde beschrieben, wie die Bundeswehr sich derzeit neue Flächen aneignet bzw. die versprochene Stilllegung von Liegenschaften wieder einkassiert (siehe IMI-Studie 2018/03) . In einer heutigen Pressemitteilung mit dem sinnigen Titel „Eine wachsende Bundeswehr braucht Platz“ ist nun die Rede von acht betroffenen Einrichtungen (Altheim, Hardheim, Huchenfeld (Baden-Württemberg), Lorup (Niedersachsen), Königswinter (Nordrhein-Westfalen), Kriegsfeld (Rheinland-Pfalz), Bargum und Ladelund (Schleswig-Holstein): „Bereits im Koalitionsvertrag ist verankert, dass die bisherigen Planungen zur Abgabe von Liegenschaften umfassend zu überprüfen sind. Deswegen hat Verteidigungsministerin von der Leyen jetzt entschieden, acht Lagereinrichtungen schrittweise wieder in Betrieb zu nehmen. Die Umsetzung erfolgt sukzessive im Zeitraum 2020 bis 2031. […] Die jetzigen Planungen sehen einen Aufwuchs von insgesamt rund 600 Dienstposten und Investitionen von rund 200 Millionen Euro vor.“ (jw)

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