IMI-Aktuell 2018/019

NATO: Cyberwaffen

von: 11. Januar 2018

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Der Deutschlandfunk berichtet kürzlich, dass sich die NATO nun umfangreich mit offensiven Cyberwaffen eindecken will deren Einsatz im Bündnis bisher noch „verboten“ gewesen und tw. noch heute umstritten sei. Dabei solle es künftig auch um Mittel gehen, mit denen „Cyberangriffe auf die Zivile Infrastruktur, wie Strom- und Wasserversorgung oder Bankennetze“ möglich seien, so der Deutschlandfunk in einer Meldung. In einem ausführlicheren Beitrag zum Thema heißt es: „… die Digitalwaffenexperten der NATO kaufen Sicherheitslücken ein, sie kaufen auch Teile von Schadsoftware am grauen oder schwarzen Markt ein und stellen dann ihr eigenes Waffenarsenal selbst zusammen… Bisher hat eben die NSA solche Software zusammengestellt. Jetzt fließt sie über das US-Militär in das NATO-Arsenal und wird dann durch weitere Zukäufe, insbesondere von israelischen Firmen, aufgewertet“. Hierzu baue die NATO ein eigenes „Entwicklungszentrum für digitale Waffen“ auf, so der Wissenschaftsjournalist Peter Welchering.

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