IMI-Aktuell 2017/521

Jemen: Absturz Spezial Einheiten

von: 28. August 2017

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Wie die Washington Post berichtet, gehörte der am Freitag, den 25. August 2017, abgestürtze Black Hawk Helikopter zu der US-Spezialeinheit 160th Special Operations Air Regiment, das bereits 2011 in der Erfassung und Ermordung Osama Bin Ladens sowie in dem Einsatz in Jemen vergangenen Januar, bei dem nicht nur Soldat_innen sondern vor allem auch Zivilist_innen getötet wurden. Bei dem offiziell im Rahmen einer Abseilübung erfolgten Absturz konnten bis auf einen bis heute vermissten Soldaten alle anderen fünf Soldat_innen gerettet werden. Das Militär nutzt das Kriegsszenario in Jemen jedoch längst nicht nur als Übungsterrain. Das US-Militär unterhält einen Militärstützpunkt für seine Spezialkräfte unweit der jemenitischen Küstenstadt Mukalla – von dort und aus der nahe gelegenen Basis Camp Lemonnier in Djibouti führt das US-Militär immer wieder Luftschläge (auch durch Drohnen) und andere Einsätze der Spezialkräfte im kriegszerrütteten Jemen durch – laut Pentagon habe das US-Militär allein dieses Jahr mehr als 80 Luftangriffe auf Jemen geflogen. Bei dem Krieg in Jemen, in dem auch die USA unterschiedliche Funktionen von Waffenlieferungen in die Region bis zur aktiven Beteiligung an Kriegsaktivitäten Saudi Arabiens und der Vereinigten Arabischen Emirate in Jemen erfüllen. Im Laufe der letzten zwei Jahre hat der Krieg mehr als 10.000 Menschen in Jemen getötet. (ja)

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